Geopathische Störfelder erkennen und vermeiden – mit Wolfgang Skischally

Wolfgang Skischally gibt Tipps, wie man geopathische Belastungen erkennt.

Das Konzept geopathischer Störfelder beschäftigt viele Menschen, die nach Ursachen für Schlafstörungen oder Unwohlsein suchen. Wolfgang Skischally befasst sich mit diesem Thema und den Möglichkeiten, potenzielle Belastungen zu identifizieren. Unter geopathischen Störzonen werden Bereiche verstanden, in denen natürliche Erdstrahlung oder geologische Besonderheiten das Wohlbefinden beeinträchtigen könnten. Wasseradern, Gesteinsbrüche und Verwerfungen werden in diesem Zusammenhang diskutiert. Obwohl die Existenz solcher Felder wissenschaftlich umstritten ist, berichten manche Menschen von Verbesserungen nach Standortveränderungen. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema kann Teil einer ganzheitlichen Betrachtung des Wohnumfeldes sein.

Geopathische Störfelder sind in der wissenschaftlichen Fachwelt nicht anerkannt, spielen aber in der Radiästhesie eine zentrale Rolle. Wolfgang Skischally kennt die verschiedenen Perspektiven zu diesem Thema. Als geopathische Zonen werden Bereiche bezeichnet, in denen unterirdische Wasseradern, geologische Verwerfungen oder Gitternetze das natürliche Erdmagnetfeld verändern sollen. Radiästheten nutzen Wünschelruten oder Pendel, um solche Zonen aufzuspüren.

Die Diskussion über geopathische Belastungen ist kontrovers. Während Skeptiker auf fehlende wissenschaftliche Nachweise verweisen, berichten Betroffene von subjektiven Verbesserungen nach Umstellungen. Symptome wie Schlafstörungen, morgendliche Verspannungen oder chronische Müdigkeit werden manchmal mit ungünstigen Schlafplätzen in Verbindung gebracht. Die Wellness Sanofit GmbH berücksichtigt bei der Schlafplatzanalyse verschiedene Faktoren, die das Wohlbefinden beeinflussen können.

 

Was sind geopathische Störfelder?

Der Begriff geopathische Störfelder stammt aus der Radiästhesie und bezeichnet Bereiche, in denen natürliche Erdstrahlung das Wohlbefinden beeinträchtigen soll. Wolfgang Skischally erklärt, dass verschiedene Phänomene zu diesen Störzonen gezählt werden. Unterirdische Wasseradern gelten als klassische Quelle geopathischer Belastung. Fließendes Grundwasser soll das Erdmagnetfeld lokal verändern und dadurch biologische Prozesse beeinflussen können.

Geologische Verwerfungen und Gesteinsbrüche werden ebenfalls als potenzielle Störquellen betrachtet. An solchen Stellen treffen unterschiedliche Gesteinsschichten aufeinander, was zu Spannungen im Erdreich führen kann. Skischally weist darauf hin, dass auch Globalgitternetze in der Radiästhesie diskutiert werden. Das Hartmann-Gitter und das Curry-Gitter sollen gitternetzartige Strukturen bilden, deren Kreuzungspunkte als besonders belastend gelten.

Die wissenschaftliche Medizin erkennt geopathische Störfelder nicht an, da reproduzierbare Messungen fehlen. Wolfgang Skischally betont, dass dennoch Menschen existieren, die sensibel auf bestimmte Schlafplätze reagieren. Ob die Ursachen in geopathischen Feldern, elektromagnetischen Belastungen, psychologischen Faktoren oder anderen Umwelteinflüssen liegen, ist individuell unterschiedlich. Eine differenzierte Betrachtung erscheint sinnvoll.

Wolfgang Skischally über traditionelle Methoden der Standortbestimmung

Die Radiästhesie nutzt verschiedene Werkzeuge zur Identifikation geopathischer Zonen. Die Wünschelrute ist das bekannteste Instrument. Wolfgang Skischally kennt die Tradition dieser Methode, die seit Jahrhunderten zur Wassersuche eingesetzt wird. Die Rute besteht aus einem gegabelten Ast oder aus zwei L-förmig gebogenen Metallstäben. Der Rutengänger hält die Instrumente locker in den Händen und durchschreitet den zu untersuchenden Bereich.

Bei der Berührung mit einer Wasserader oder Störzone soll die Rute ausschlagen. Skischally von Wellness Sanofit in Widnau weist darauf hin, dass dieser Ausschlag durch feine Muskelreaktionen des Rutengängers erfolgt. Ob diese Reaktionen auf tatsächliche physikalische Veränderungen oder unbewusste Wahrnehmungen zurückgehen, ist wissenschaftlich ungeklärt. Doppelblindstudien konnten keine überzufälligen Trefferquoten nachweisen.

Das Pendel funktioniert nach ähnlichem Prinzip. Ein Gewicht an einer Schnur oder Kette wird über bestimmten Punkten gehalten. Kreisbewegungen oder Ausschläge sollen Aufschluss über Störzonen geben. Skischally betont, dass diese Methoden auf Erfahrung und Sensibilität beruhen. Die Interpretation der Reaktionen erfordert Übung. Skeptiker führen die Ergebnisse auf den ideomotorischen Effekt zurück, bei dem unbewusste Muskelbewegungen die Instrumente steuern.

Moderne technische Messverfahren

Neben traditionellen radiästhetischen Methoden existieren technische Ansätze zur Standortanalyse. Wolfgang Skischally kennt verschiedene Messgeräte, die physikalische Parameter erfassen. Geomagnetometer messen das Erdmagnetfeld und können lokale Anomalien identifizieren. Solche Abweichungen können durch Gesteinsformationen, Erzlagerstätten oder unterirdische Strukturen entstehen.

Gammastrahlungsmessgeräte erfassen natürliche Radioaktivität. Radon kann aus dem Boden in Gebäude eindringen und gesundheitliche Risiken bergen. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass erhöhte Radonwerte ein reales Problem darstellen, das mit geopathischen Störzonen verwechselt werden kann. Die Messung von Radon ist wissenschaftlich anerkannt und bei Verdacht empfehlenswert.

Elektrische Leitfähigkeitsmessungen des Bodens können auf unterirdisches Wasser hinweisen. Feuchte Bereiche haben andere Eigenschaften als trockenes Erdreich. Skischally empfiehlt, bei der Standortanalyse zunächst messbare Faktoren zu prüfen. Elektromagnetische Felder, Radonbelastung und Schadstoffe in der Raumluft lassen sich objektiv erfassen. Die Wellness Sanofit in Widnau kombiniert verschiedene Analysemethoden für eine umfassende Standortbewertung.

Anzeichen für ungünstige Schlafplätze

Bestimmte Symptome werden traditionell mit geopathischen Belastungen in Verbindung gebracht. Skischally kennt die typischen Beschwerden, die Betroffene schildern. Anhaltende Schlafstörungen trotz guter Schlafhygiene können ein Hinweis sein. Wenn Einschlafprobleme, häufiges nächtliches Erwachen oder unerholsamer Schlaf über längere Zeit bestehen, lohnt eine Ursachenforschung.

Morgendliche Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich werden ebenfalls genannt. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass solche Symptome viele Ursachen haben können. Die Matratze, die Schlafposition oder Stress sind häufigere Auslöser als geopathische Felder. Eine ganzheitliche Betrachtung ist wichtig, um vorschnelle Schlüsse zu vermeiden.

Chronische Müdigkeit und Erschöpfung trotz ausreichender Schlafdauer sind weitere Anzeichen. Manche Menschen berichten, dass sie in fremden Betten besser schlafen als zu Hause. Wolfgang Skischally rät, bei solchen Beobachtungen den eigenen Schlafplatz zu überprüfen. Auch wenn geopathische Störfelder nicht der Grund sind, können andere Faktoren wie elektromagnetische Belastung, Lärm oder ungünstige Raumtemperatur identifiziert werden.

Folgende Beobachtungen können auf einen ungünstigen Schlafplatz hinweisen:

  • Schlafstörungen, die nur im eigenen Bett auftreten, nicht auf Reisen
  • Morgendliche Verspannungen ohne erkennbare körperliche Ursache
  • Haustiere meiden den Schlafplatz oder zeigen Unruhe
  • Pflanzen am Schlafplatz gedeihen nicht trotz angemessener Pflege
  • Gefühl der Unruhe oder des Unwohlseins im Schlafzimmer
  • Vermehrte Albträume oder unruhiger Schlaf

Maßnahmen zur Verbesserung des Schlafplatzes

Wenn ein Schlafplatz als belastend empfunden wird, gibt es verschiedene Handlungsoptionen. Die einfachste Maßnahme ist die Veränderung der Bettposition. Skischally empfiehlt, das Bett probeweise an verschiedenen Stellen im Raum zu platzieren. Manchmal führt eine Verschiebung um einen Meter bereits zu spürbaren Verbesserungen. Diese können auf veränderten Abstand zu elektrischen Leitungen, anderen Lichtverhältnissen oder psychologischen Effekten beruhen.

Die Ausrichtung des Bettes kann ebenfalls variiert werden. Manche Menschen bevorzugen die Kopfrichtung nach Norden, andere nach Osten. Wolfgang Skischally betont, dass persönliches Wohlbefinden wichtiger ist als starre Regeln. Probieren verschiedener Positionen kostet nichts und kann aufschlussreich sein. Die Wirkung sollte über mehrere Wochen beobachtet werden, da kurzfristige Veränderungen auch Placebo-Effekte sein können.

In manchen Fällen wird ein Raumwechsel empfohlen. Wenn ein anderes Zimmer zur Verfügung steht, kann ein Probeschlaf dort Klarheit bringen. Skischally weist darauf hin, dass auch bauliche Gegebenheiten eine Rolle spielen. Räume über Garagen, Kellern oder in der Nähe von Versorgungsleitungen haben manchmal ungünstigere Bedingungen.

Die Rolle der Psyche und des Placebo-Effekts

Der Glaube an geopathische Störfelder kann die Wahrnehmung beeinflussen. Wolfgang Skischally kennt die Bedeutung psychologischer Faktoren bei Gesundheitsthemen. Wenn jemand überzeugt ist, auf einem Störfeld zu schlafen, kann diese Erwartung Stress erzeugen. Dieser Stress wiederum beeinträchtigt den Schlaf tatsächlich. Der Effekt ist real, auch wenn die ursprüngliche Ursache nicht physikalisch messbar ist.

Umgekehrt kann der Placebo-Effekt zu Verbesserungen führen. Nach einer radiästhetischen Untersuchung und Umstellung des Bettes berichten viele Menschen von besserem Schlaf. Der Experte von Wellness Sanofit kennt das Problem mit Elektrosmog und weist darauf hin, dass diese Verbesserung wertvoll ist, unabhängig davon, ob sie durch Beseitigung einer realen Belastung oder durch psychologische Faktoren entsteht. Die subjektive Erfahrung zählt.

Kritisches Denken und Offenheit sollten sich nicht ausschließen. Wolfgang Skischally empfiehlt, zunächst messbare Faktoren zu optimieren. Elektromagnetische Felder, Raumklima und Lärmbelastung lassen sich objektiv erfassen und verbessern. Wenn danach noch Beschwerden bestehen, können auch weniger etablierte Ansätze probiert werden. Wichtig ist, keine teuren Sanierungen auf Basis ungesicherter Annahmen vorzunehmen.

Wolfgang Skischally über die Grenzen der Radiästhesie

Die Radiästhesie stößt an wissenschaftliche Grenzen, da ihre Ergebnisse nicht reproduzierbar sind. Skischally kennt die kritischen Einwände gegen Wünschelruten und Pendel. Doppelblindstudien konnten keine überzufällige Trefferquote bei der Wassersuche oder Störfeldidentifikation nachweisen. Der ideomotorische Effekt erklärt die Bewegungen der Instrumente durch unbewusste Muskelreaktionen.

Dennoch gibt es Rutengänger, die beachtliche Erfolge bei der Wassersuche vorweisen können. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass lokale Geländekenntnis, Erfahrung und Beobachtungsgabe dabei eine Rolle spielen können. Vegetation, Bodenbeschaffenheit und topografische Merkmale geben Hinweise auf Wasservorkommen. Diese Hinweise werden möglicherweise unbewusst wahrgenommen und über die Rute ausgedrückt.

Die Gefahr besteht in überzogenen Versprechungen und kostspieligen Maßnahmen ohne gesicherte Wirkung. Skischally rät zu Vorsicht bei Anbietern, die teure Abschirmprodukte oder umfangreiche Sanierungen empfehlen. Seriöse Berater erkennen die Grenzen ihrer Methoden an und kombinieren verschiedene Ansätze. Eine schrittweise Vorgehensweise mit einfachen, kostengünstigen Maßnahmen ist sinnvoller als radikale Eingriffe.

Integration verschiedener Betrachtungsweisen

Eine ganzheitliche Schlafplatzanalyse berücksichtigt verschiedene Aspekte. Wolfgang Skischally empfiehlt, sowohl objektiv messbare als auch subjektiv wahrgenommene Faktoren einzubeziehen. Elektromagnetische Felder lassen sich mit Messgeräten erfassen. Raumtemperatur, Luftqualität und Lärmbelastung sind ebenfalls quantifizierbar. Diese Bereiche sollten zuerst optimiert werden.

Danach kann die Bettposition unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet werden. Abstand zu elektrischen Installationen, Lichtverhältnisse und Luftzirkulation spielen eine Rolle. Skischally weist darauf hin, dass oft mehrere Faktoren zusammenwirken. Eine Verbesserung in einem Bereich kann bereits ausreichen, um die Gesamtsituation zu verbessern.

Die persönliche Wahrnehmung ist ein wichtiger Indikator. Wenn ein Schlafplatz sich ungut anfühlt, hat das einen Grund, auch wenn dieser nicht immer eindeutig identifizierbar ist. Wolfgang Skischally ermutigt dazu, auf das eigene Körpergefühl zu achten. Veränderungen sollten beobachtet und bewertet werden. Die Wellness Sanofit verbindet technische Messungen mit ganzheitlicher Betrachtung des Wohnraums.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu geopathischen Störfeldern

Sind geopathische Störfelder wissenschaftlich nachgewiesen?

Nein, geopathische Störfelder sind wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Skischally erklärt, dass kontrollierte Doppelblindstudien keine reproduzierbaren Effekte zeigen konnten. In einer Studie der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften wurden Rutengänger unter Laborbedingungen getestet. Die Trefferquote lag bei 50 Prozent und damit im Zufallsbereich. Das natürliche Erdmagnetfeld beträgt etwa 48 Mikrotesla in Mitteleuropa, lokale Schwankungen durch geologische Formationen liegen im Bereich von wenigen Nanotesla und sind für biologische Systeme nicht relevant.

Wie funktioniert eine Wünschelrute?

Die Bewegungen der Wünschelrute entstehen durch den ideomotorischen Effekt. Wolfgang Skischally erläutert, dass unbewusste Muskelzuckungen die Rute bewegen, ohne dass der Anwender dies bemerkt. Carpentier beschrieb dieses Phänomen bereits 1852 als unwillkürliche Muskelbewegungen aufgrund von Vorstellungen oder Erwartungen. Die klassische Wünschelrute aus Haselnuss erfordert eine Haltekraft von 1,5 bis 3 Newton und reagiert auf Muskelkontraktionen ab 0,1 Newton. Erwartungshaltung und Konzentration führen zu minimalen Muskelveränderungen, die ausreichen, um die Rute auszulenken.

Können Wasseradern den Schlaf beeinträchtigen?

Ein direkter Zusammenhang zwischen unterirdischen Wasseradern und Schlafstörungen ist nicht belegt. Skischally weist darauf hin, dass fließendes Grundwasser das Erdmagnetfeld um weniger als 1 Nanotesla verändert, was biologisch irrelevant ist. Allerdings können Wasseradern indirekt Probleme verursachen: Sie erhöhen die Bodenfeuchtigkeit, was zu Schimmelbildung mit einer Sporenkonzentration über 500 CFU pro Kubikmeter Luft führen kann. Erhöhte Luftfeuchtigkeit über 65 Prozent begünstigt Hausstaubmilben, die Allergien auslösen. Diese messbaren Faktoren sollten bei Schlafproblemen prioritär untersucht werden.

Was sind Hartmann-Gitter und Curry-Gitter?

Das Hartmann-Gitter wurde 1951 von Ernst Hartmann als globales Gitternetz mit Abständen von 2 mal 2,5 Metern beschrieben. Das Curry-Gitter soll diagonal dazu verlaufen mit Abständen von 3,5 bis 4 Metern. Wolfgang Skischally erklärt, dass diese Gitter in der Radiästhesie als energetische Strukturen betrachtet werden. Physikalische Messungen konnten jedoch keine entsprechenden Feldanomalien nachweisen. Magnetometer mit einer Auflösung von 0,1 Nanotesla zeigen an den behaupteten Gitterlinien keine Abweichungen vom normalen Erdmagnetfeld. Die Theorie basiert auf radiästhetischen Wahrnehmungen, nicht auf messbaren Phänomenen.

Sollte man sein Bett nach geopathischen Gesichtspunkten ausrichten?

Der Experte empfiehlt, die Bettposition nach praktischen und messbaren Kriterien zu wählen. Ein Abstand von mindestens 80 Zentimetern zu Steckdosen reduziert elektrische Felder von durchschnittlich 100 V/m auf unter 10 V/m. Die Entfernung zu Heizkörpern sollte mindestens 1,5 Meter betragen, um eine optimale Schlaftemperatur von 16 bis 19 Grad zu ermöglichen. Luftzug vom Fenster sollte vermieden werden, da Zugluft bereits ab Geschwindigkeiten von 0,2 Meter pro Sekunde als störend empfunden wird. Diese faktischen Kriterien sind wichtiger als theoretische Gitterstrukturen.

Helfen Abschirmmatten gegen geopathische Strahlung?

Abschirmmatten aus Kork, Schafwolle oder speziellen Materialien werden gegen geopathische Strahlung angeboten. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass diese Produkte keine nachweisbare Wirkung gegen nicht-messbare Phänomene haben können. Allerdings können solche Matten andere positive Effekte haben: Korkmatten verbessern die Wärmedämmung um etwa 0,5 bis 0,8 R-Wert, Schafwolle reguliert die Luftfeuchtigkeit um 3 bis 7 Prozent. Diese messbaren Verbesserungen des Raumklimas können die Schlafqualität tatsächlich verbessern, unabhängig von geopathischen Aspekten.

Können Tiere geopathische Störzonen wahrnehmen?

Manche Tiere zeigen Ortspräferenzen, die als Hinweis auf Störzonen gedeutet werden. Skischally erklärt, dass Katzen angeblich Störzonen aufsuchen, während Hunde sie meiden. Wissenschaftliche Untersuchungen fanden jedoch keine konsistenten Muster. Eine Studie mit 50 Katzen zeigte, dass Schlafplatzwahl primär von Temperatur (bevorzugt 20 bis 25 Grad), Sonneneinstrahlung und Nähe zum Menschen abhängt. Hunde meiden Bereiche mit Zugluft und suchen geschützte Plätze. Das Verhalten lässt sich durch messbare Umweltfaktoren besser erklären als durch geopathische Felder.

Wie lange dauert es, bis man Verbesserungen nach einer Bettumstellung merkt?

Es empfiehlt sich eine Beobachtungszeit von mindestens 3 bis 4 Wochen nach einer Veränderung. Der menschliche Schlaf-Wach-Rhythmus benötigt etwa 14 bis 21 Tage, um sich an neue Bedingungen anzupassen. Kurzfristige Verbesserungen in den ersten Tagen können Placebo-Effekte sein. Objektive Schlafqualität lässt sich durch Schlaftagebücher dokumentieren: Einschlafzeit, nächtliche Wachphasen und subjektives Erholungsgefühl sollten täglich notiert werden. Ein Vergleich über 4 Wochen vor und nach der Umstellung zeigt, ob tatsächliche Veränderungen eingetreten sind.  
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ie Beschäftigung mit dem eigenen Schlafumfeld kann zu wertvollen Erkenntnissen führen. Wolfgang Skischally betont, dass die Offenheit für verschiedene Ansätze mit kritischem Denken verbunden werden sollte, um zu Verbesserungen zu gelangen, die das persönliche Wohlbefinden tatsächlich steigern.