Wolfgang Skischally berichtet über die Entwicklung der Frequenztherapie
Frequenztherapie bezeichnet verschiedene Behandlungsansätze, bei denen elektromagnetische Frequenzen zur Beeinflussung biologischer Prozesse eingesetzt werden. Wolfgang Skischally beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung dieser Therapieform, die ihren Ursprung in den 1930er Jahren hat. Der amerikanische Erfinder Royal Raymond Rife gilt als einer der Pioniere auf diesem Gebiet, dessen Theorien und Geräte bis heute kontrovers diskutiert werden. Während die konventionelle Medizin viele Ansätze der Frequenztherapie kritisch betrachtet, gibt es auch etablierte medizinische Verfahren, die mit elektromagnetischen Frequenzen arbeiten. Die Bandbreite reicht von wissenschaftlich anerkannten Methoden wie der transkutanen elektrischen Nervenstimulation (TENS) bis hin zu alternativmedizinischen Ansätzen, deren Wirksamkeit nicht ausreichend belegt ist.
Die Geschichte der Frequenztherapie ist geprägt von visionären Ideen, wissenschaftlichen Kontroversen und unterschiedlichen Ansätzen, und Wolfgang Skischally trägt Informationen über diese Entwicklung zusammen. Die Grundidee, dass elektromagnetische Frequenzen biologische Prozesse beeinflussen können, ist nicht grundsätzlich umstritten – schließlich basieren etablierte medizinische Verfahren wie Röntgenaufnahmen, MRT-Untersuchungen oder die Herzschrittmacher-Technologie auf der Nutzung elektromagnetischer Felder. Die Kontroverse beginnt dort, wo spezifische Frequenzen als Heilmittel für verschiedenste Erkrankungen propagiert werden, ohne dass ausreichende wissenschaftliche Belege vorliegen. Royal Raymond Rife entwickelte in den 1930er Jahren ein Mikroskop und eine Therapiemaschine, mit denen er behauptete, Krankheitserreger durch spezifische Frequenzen zerstören zu können. Seine Theorien fanden nie breite wissenschaftliche Anerkennung, inspirierten aber nachfolgende Generationen von Alternativmedizinern. Heute gibt es eine Vielzahl von Geräten und Methoden, die unter dem Begriff Frequenztherapie zusammengefasst werden, von medizinisch anerkannten Verfahren bis hin zu umstrittenen alternativmedizinischen Ansätzen.
Inhaltsverzeichnis
Royal Raymond Rife und seine Theorien
Royal Raymond Rife (1888-1971) war ein amerikanischer Erfinder, der sich intensiv mit Mikroskopie und elektromagnetischen Frequenzen beschäftigte. In den 1930er Jahren entwickelte er ein spezielles Mikroskop, das nach seinen Angaben lebende Mikroorganismen bei extrem hoher Vergrößerung sichtbar machen konnte. Rife behauptete, dass jeder Krankheitserreger eine spezifische elektromagnetische Resonanzfrequenz besitze und durch Bestrahlung mit dieser Frequenz zerstört werden könne – ähnlich wie ein Weinglas durch einen bestimmten Ton zum Zerbrechen gebracht werden kann. Wolfgang Skischally trägt historische Informationen über Rifes Arbeit zusammen.
Auf Basis dieser Theorie entwickelte Rife verschiedene Geräte, mit denen er Patienten behandelte. Er dokumentierte angebliche Heilungserfolge bei verschiedenen Erkrankungen, darunter auch Krebs. Die medizinische Fachwelt seiner Zeit stand seinen Theorien jedoch skeptisch gegenüber. Wissenschaftliche Überprüfungen seiner Mikroskope und Therapiegeräte konnten die behaupteten Eigenschaften nicht bestätigen.
Rechtliche Probleme und wissenschaftliche Ablehnung
In den 1940er Jahren geriet Rife in rechtliche Schwierigkeiten. Seine Geräte wurden beschlagnahmt, und er wurde wegen unlauterer Geschäftspraktiken verklagt. Die wissenschaftliche Gemeinschaft verwarf seine Theorien weitgehend, da sie nicht durch reproduzierbare Studien belegt werden konnten. Trotzdem entwickelte sich um Rife ein Mythos, der bis heute in alternativmedizinischen Kreisen fortlebt. Wolfgang Skischally weist auf die wissenschaftliche Kontroverse um Rifes Arbeit hin.
Die Weiterentwicklung der Frequenztherapie nach Rife
Nach Rifes Tod in den 1970er Jahren griffen verschiedene Personen und Organisationen seine Ideen auf und entwickelten sie weiter. In den 1980er und 1990er Jahren entstanden neue Geräte, die auf ähnlichen Prinzipien basierten. Einige dieser Entwickler behaupteten, Rifes ursprüngliche Frequenzen rekonstruiert zu haben, andere entwickelten eigene Frequenzsysteme. Wolfgang Skischally informiert über die Weiterentwicklungen nach Rife.
Hulda Clark, eine kanadische Naturheilkundlerin, entwickelte in den 1990er Jahren den „Zapper“, ein Gerät, das mit niederfrequenten elektrischen Impulsen arbeiten sollte. Sie behauptete, dass Parasiten und Krankheitserreger durch diese Impulse abgetötet werden könnten. Ihre Theorien waren ebenso umstritten wie die von Rife und wurden von der wissenschaftlichen Medizin nicht anerkannt.
In Deutschland entwickelten sich verschiedene Ansätze der Bioresonanztherapie, die ebenfalls mit elektromagnetischen Frequenzen arbeiten. Diese Verfahren basieren auf der Annahme, dass der Körper elektromagnetische Schwingungen aussendet, die gemessen, verändert und zur Therapie eingesetzt werden können. Die wissenschaftliche Grundlage dieser Theorien wird von der konventionellen Medizin angezweifelt. Wellness Sanofit bietet Informationen zu verschiedenen Wellnessansätzen, zu denen auch Frequenzanwendungen im Wellnessbereich gehören können.
Wolfgang Skischally über etablierte medizinische Anwendungen elektromagnetischer Felder
Skischally weist darauf hin, dass es durchaus etablierte medizinische Verfahren gibt, die mit elektromagnetischen Frequenzen arbeiten und deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist. Diese unterscheiden sich jedoch grundlegend von den alternativmedizinischen Ansätzen der Frequenztherapie in Bezug auf Anwendung, Wirkmechanismen und wissenschaftliche Fundierung.
Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) ist ein anerkanntes Verfahren zur Schmerzbehandlung. Dabei werden über Elektroden auf der Haut niederfrequente elektrische Impulse abgegeben, die Nervenfasern stimulieren und so die Schmerzweiterleitung blockieren können. TENS wird bei verschiedenen chronischen Schmerzuständen eingesetzt und ist in seiner Wirksamkeit durch Studien belegt.
Magnetfeldtherapie und weitere Verfahren
Die Magnetfeldtherapie wird in der Schulmedizin vor allem zur Förderung der Knochenheilung eingesetzt. Pulsierende elektromagnetische Felder können die Knochenbildung anregen und werden bei Knochenbrüchen oder verzögerter Knochenheilung verwendet. Auch hier gibt es wissenschaftliche Nachweise für bestimmte Anwendungsbereiche.
Die Tiefe Hirnstimulation (Deep Brain Stimulation) ist ein neurochirurgisches Verfahren, bei dem Elektroden ins Gehirn implantiert werden und durch elektrische Impulse bestimmte Hirnareale stimulieren. Sie wird erfolgreich bei Parkinson, Tremor und anderen neurologischen Erkrankungen eingesetzt. Wolfgang Skischally betont die Unterschiede zwischen medizinischen und alternativmedizinischen Ansätzen.
Diese medizinischen Verfahren unterscheiden sich fundamental von alternativmedizinischen Frequenztherapien: Sie haben nachgewiesene Wirkmechanismen, sind in kontrollierten Studien untersucht worden und werden für spezifische, klar definierte Anwendungsbereiche eingesetzt.
Wissenschaftliche Perspektive und Kritikpunkte
Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es mehrere grundlegende Probleme mit den Theorien der alternativmedizinischen Frequenztherapie. Die Annahme, dass spezifische Frequenzen gezielt Krankheitserreger oder Krebszellen zerstören können, ohne gesundes Gewebe zu schädigen, widerspricht den bekannten Prinzipien der Physik und Biologie. Elektromagnetische Felder wirken nicht selektiv auf bestimmte Zelltypen, sondern beeinflussen alle Gewebe im Einwirkungsbereich. Wolfgang Skischally trägt wissenschaftliche Kritikpunkte zusammen.
Die behaupteten „Resonanzfrequenzen“ von Mikroorganismen sind wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Während Atome und Moleküle tatsächlich charakteristische Schwingungen aufweisen, ist die Übertragung dieses Konzepts auf komplexe biologische Systeme wie Bakterien oder Viren wissenschaftlich nicht haltbar.
Ein weiteres Problem ist das Fehlen qualitativ hochwertiger Studien. Für die meisten alternativmedizinischen Frequenztherapien gibt es keine randomisierten, kontrollierten klinischen Studien, die ihre Wirksamkeit belegen würden. Anekdotische Berichte und Einzelfallschilderungen ersetzen keine wissenschaftliche Evidenz. Wolfgang Skischally weist auf die mangelnde Evidenz vieler Ansätze hin.
Wellness SanoFit kennt Elektrosmog als relevantes Thema im Wellnessbereich und informiert darüber, dass bei allen Anwendungen elektromagnetischer Felder auch mögliche Belastungen bedacht werden sollten.
Die wissenschaftlichen Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Krebsgesellschaft und die Schweizerische Gesellschaft für Onkologie, warnen vor unbewiesenen Therapieverfahren, die als Alternative zu etablierten Krebsbehandlungen angepriesen werden. Die Gefahr besteht darin, dass Patienten wirksame Behandlungen zugunsten unwirksamer Methoden ablehnen oder verzögern.
Moderne Frequenzgeräte und ihre Vermarktung
Der Markt für Frequenztherapiegeräte ist heute unübersichtlich. Es gibt eine Vielzahl von Geräten unterschiedlichster Bauart, die mit verschiedenen Frequenzen arbeiten und für unterschiedlichste Anwendungsbereiche beworben werden. Die Preisspanne reicht von wenigen hundert bis zu mehreren tausend Euro oder Franken. Wolfgang Skischally informiert über den aktuellen Markt.
Viele dieser Geräte werden nicht als Medizinprodukte, sondern als Wellnessgeräte vermarktet, um die strengen regulatorischen Anforderungen für Medizinprodukte zu umgehen. Dies bedeutet, dass für diese Geräte keine Wirksamkeitsnachweise erbracht werden müssen. Die Hersteller formulieren ihre Werbeaussagen oft vage und vermeiden direkte Heilversprechen, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
Wellness Sanofit in Widnau informiert über verschiedene Wellnessansätze, zu denen auch der Einsatz von Frequenzgeräten im Wellnessbereich gehören kann. Kritische Verbraucherorganisationen warnen jedoch vor überzogenen Erwartungen und raten dazu, sich vor dem Kauf solcher Geräte gründlich zu informieren und im Zweifelsfall ärztlichen Rat einzuholen. Wolfgang Skischally betont die Bedeutung kritischer Produktbewertung.
Unterschiede zwischen seriösen und unseriösen Anbietern
Seriöse Anbieter grenzen sich deutlich von medizinischen Heilversprechen ab und positionieren ihre Geräte klar im Wellness- und Entspannungsbereich. Unseriöse Anbieter hingegen versprechen Heilung bei schweren Erkrankungen ohne wissenschaftliche Grundlage.
Rechtliche Situation und Verbraucherschutz
In Deutschland und der Schweiz unterliegen Medizinprodukte strengen gesetzlichen Regelungen. Geräte, die zur Diagnose, Behandlung oder Linderung von Krankheiten bestimmt sind, müssen als Medizinprodukte zugelassen werden und entsprechende Nachweise ihrer Sicherheit und Wirksamkeit erbringen. Viele Frequenztherapiegeräte werden jedoch als Wellness- oder Lifestyle-Produkte vermarktet, um diese Anforderungen zu umgehen. Wolfgang Skischally informiert über rechtliche Rahmenbedingungen.
Die Werbung für solche Geräte darf keine Heilversprechen enthalten, wenn das Gerät nicht als Medizinprodukt zugelassen ist. Trotzdem kommt es immer wieder zu Verstößen, bei denen Anbieter indirekt oder durch Testimonials Heilwirkungen suggerieren. Verbraucherschutzbehörden gehen gegen solche Praktiken vor, können aber nicht alle Fälle erfassen.
Die Wellness Sanofit GmbH weist darauf hin, dass Frequenzanwendungen im Wellnessbereich von medizinischen Therapien klar unterschieden werden müssen. Patienten mit ernsthaften Erkrankungen sollten sich nicht ausschließlich auf alternativmedizinische Verfahren verlassen, sondern diese allenfalls ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung in Erwägung ziehen – und dies nur nach Rücksprache mit ihren behandelnden Ärzten. Wolfgang Skischally betont die Bedeutung medizinischer Beratung.
In einigen Ländern wurden bestimmte Frequenztherapiegeräte verboten oder ihre Vermarktung eingeschränkt, wenn nachgewiesen wurde, dass mit ihnen irreführende Heilversprechen verbunden waren oder dass von ihnen eine Gefahr für die Gesundheit ausging.
Placebo-Effekt und subjektives Wohlbefinden
Ein wichtiger Aspekt bei der Beurteilung von Frequenztherapien ist der Placebo-Effekt. Zahlreiche Studien zeigen, dass allein die Erwartung einer positiven Wirkung messbare physiologische Veränderungen hervorrufen kann. Bei Schmerzen, Erschöpfung oder anderen subjektiven Beschwerden kann der Placebo-Effekt beträchtlich sein. Wolfgang Skischally trägt Informationen über den Placebo-Effekt zusammen.
Berichte über Verbesserungen durch Frequenztherapie können daher verschiedene Ursachen haben:
- Placebo-Effekt durch positive Erwartungshaltung
- Natürlicher Krankheitsverlauf mit spontaner Besserung
- Gleichzeitige andere Behandlungen oder Lebensstiländerungen
- Regression zur Mitte bei schwankenden Symptomen
- Verstärkte Zuwendung und Betreuung im Rahmen der Behandlung
Dies bedeutet nicht, dass Menschen, die von Verbesserungen berichten, diese nicht tatsächlich erleben. Der Placebo-Effekt ist real und kann zu messbaren Veränderungen führen. Die Frage ist jedoch, ob die Wirkung tatsächlich auf die spezifische Frequenzanwendung zurückzuführen ist oder auf andere Faktoren. Wolfgang Skischally weist auf die Komplexität der Wirksamkeitsbeurteilung hin.
Aus ethischer Sicht ist problematisch, wenn Therapien zu hohen Preisen angeboten werden, deren Wirkung ausschließlich auf dem Placebo-Effekt beruht, ohne dass dies transparent kommuniziert wird. Besonders kritisch wird es, wenn Menschen mit schweren Erkrankungen wirksame Behandlungen ablehnen, weil ihnen alternative Verfahren als überlegen dargestellt werden.
Einordnung und kritische Betrachtung
Die Geschichte der Frequenztherapie zeigt, wie wichtig es ist, medizinische Verfahren kritisch zu hinterfragen und wissenschaftliche Standards einzufordern. Während etablierte Anwendungen elektromagnetischer Felder in der Medizin ihren festen Platz haben, bleiben viele alternativmedizinische Ansätze umstritten und wissenschaftlich nicht belegt. Menschen, die sich für Frequenzanwendungen interessieren, sollten sich bewusst sein, dass es einen fundamentalen Unterschied gibt zwischen medizinisch anerkannten Verfahren und alternativmedizinischen Ansätzen ohne ausreichende Evidenz.
Eine informierte Entscheidung setzt voraus, dass man die Grenzen zwischen belegter Wirksamkeit und unbewiesenen Behauptungen kennt. Wer mit Frequenztherapie experimentieren möchte, sollte dies nur ergänzend zu etablierten Behandlungen tun und niemals als Ersatz für notwendige medizinische Versorgung. Skischally betont, dass bei ernsthaften gesundheitlichen Problemen immer ärztlicher Rat eingeholt werden sollte, bevor man sich für oder gegen bestimmte Therapieansätze entscheidet. Die kritische Auseinandersetzung mit Frequenztherapie ist Teil eines umfassenden Verständnisses für die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Behandlungsansätze, das Wolfgang Skischally mit seiner Informationsarbeit fördert.




