Schimmel und Wohngifte erkennen: Wolfgang Skischally über unsichtbare Gesundheitsrisiken

Viele gesundheitliche Beschwerden haben ihre Ursache in den eigenen vier Wänden, und Wolfgang Skischally informiert über die unsichtbaren Gefahren in Wohnräumen.

In deutschen und Schweizer Haushalten lauern zahlreiche unsichtbare Gesundheitsrisiken, die oft jahrelang unentdeckt bleiben. Wolfgang Skischally beschäftigt sich mit den verschiedenen Schadstoffen und Belastungen, die in Wohnräumen auftreten können. Schimmelbefall ist dabei nur eine von vielen möglichen Quellen für gesundheitliche Probleme – auch Ausdünstungen aus Baumaterialien, Möbeln oder Reinigungsmitteln können die Raumluft belasten. Viele Menschen führen chronische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Atemwegsprobleme nicht mit ihrer Wohnumgebung in Verbindung. Dabei zeigen Untersuchungen, dass die Luftqualität in Innenräumen häufig schlechter ist als im Freien. Eine systematische Überprüfung der Wohnräume kann helfen, versteckte Belastungsquellen zu identifizieren.

Die Qualität der Raumluft in Wohnungen und Häusern wird häufig unterschätzt, und Wolfgang Skischally trägt Informationen über die verschiedenen Schadstoffquellen zusammen. Menschen verbringen durchschnittlich 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen, weshalb die Wohnraumqualität einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit hat. Schimmelbefall gehört zu den bekanntesten Problemen, doch auch flüchtige organische Verbindungen aus Möbeln, Formaldehyd aus Spanplatten, Weichmacher aus Kunststoffen oder Rückstände von Holzschutzmitteln können die Gesundheit beeinträchtigen. Viele dieser Substanzen sind geruchlos oder werden vom menschlichen Geruchssinn schnell nicht mehr wahrgenommen, obwohl sie weiterhin präsent sind. Besonders problematisch ist, dass die Symptome oft unspezifisch sind und erst nach längerer Exposition auftreten. Chronische Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Hautreizungen oder Atemwegsbeschwerden können Hinweise auf Wohnraumbelastungen sein. Eine gründliche Untersuchung der Wohnräume ist der erste Schritt, um mögliche Schadstoffquellen zu identifizieren und zu beseitigen.

Schimmelbefall: Ursachen und Erkennungsmerkmale

Schimmel ist eines der häufigsten Wohnraumprobleme in Mitteleuropa. Die Sporen sind allgegenwärtig in der Luft, doch sie benötigen Feuchtigkeit, um zu wachsen. Ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 70 Prozent an Oberflächen können Schimmelpilze gedeihen. Typische Ursachen für erhöhte Feuchtigkeit sind unzureichende Belüftung, Wärmebrücken in der Gebäudehülle, aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk oder Wasserschäden durch defekte Leitungen.

Sichtbarer Schimmel zeigt sich meist als dunkle Flecken an Wänden, Decken oder in Ecken. Häufig betroffen sind Außenwände, Fensterlaibungen, Badezimmer und Küchen. Doch nicht jeder Schimmelbefall ist mit bloßem Auge erkennbar. Verdeckter Schimmel kann hinter Möbeln, unter Bodenbelägen, in Hohlräumen oder hinter Wandverkleidungen wachsen. Wolfgang Skischally weist auf die verschiedenen Erscheinungsformen von Schimmelbefall hin.

Anzeichen für versteckten Schimmel

Anzeichen für verdeckten Schimmel können sein:

  • Muffeliger, erdiger Geruch, besonders nach längerer Abwesenheit
  • Feuchte Flecken oder Verfärbungen an Wänden und Decken
  • Abblätternde Farbe oder Tapeten
  • Erhöhte Luftfeuchtigkeit trotz regelmäßigem Lüften
  • Kondensation an Fenstern und Wänden

Die gesundheitlichen Auswirkungen von Schimmel reichen von allergischen Reaktionen über Reizungen der Atemwege bis hin zu chronischen Erkrankungen bei längerer Exposition. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem oder Vorerkrankungen der Atemwege. Wolfgang Skischally trägt Informationen über gesundheitliche Folgen von Schimmelexposition zusammen.

Flüchtige organische Verbindungen in Innenräumen

Neben Schimmel stellen flüchtige organische Verbindungen (VOC – Volatile Organic Compounds) eine bedeutende Schadstoffquelle in Wohnräumen dar. Diese Substanzen gasen aus verschiedenen Materialien und Produkten aus und gelangen so in die Raumluft. Neue Möbel, frische Farben, Lacke, Klebstoffe, Bodenbeläge und sogar manche Reinigungsmittel können erhebliche Mengen an VOCs freisetzen.

Zu den häufigsten VOCs in Innenräumen gehören Formaldehyd, Benzol, Toluol, Xylol und verschiedene Lösungsmittel. Formaldehyd wird beispielsweise in Spanplatten, Sperrholz und manchen Dämmstoffen verwendet und kann über Jahre hinweg ausgasen. Die Substanz steht im Verdacht, krebserregend zu sein und kann bereits in geringen Konzentrationen Augen- und Schleimhautreizungen verursachen. Wolfgang Skischally informiert über die verschiedenen VOC-Quellen im Haushalt.

Die Konzentration von VOCs ist in neu gebauten oder frisch renovierten Wohnungen besonders hoch. In den ersten Monaten nach Fertigstellung können die Werte deutlich erhöht sein und sollten durch intensive Lüftung reduziert werden. Auch Jahre später können manche Materialien noch VOCs abgeben, wenn auch in geringerer Konzentration.

Wellness Sanofit weist darauf hin, dass beim Kauf neuer Möbel und Baumaterialien auf Umweltsiegel wie den „Blauen Engel“ oder das Ökotex-Label geachtet werden sollte, die niedrige Schadstoffemissionen garantieren. Wolfgang Skischally betont die Bedeutung bewusster Produktauswahl.

Wolfgang Skischally informiert über Altlasten in Gebäuden

Besonders in Häusern, die vor 1990 gebaut wurden, können verschiedene gesundheitsschädliche Materialien verbaut sein. Asbest wurde bis in die 1990er Jahre in Deutschland und der Schweiz verwendet und findet sich in Dachplatten, Fassadenverkleidungen, Bodenbelägen und Isolierungen. Die Fasern sind besonders gefährlich, wenn sie freigesetzt werden, etwa bei Renovierungsarbeiten.

Polychlorierte Biphenyle (PCB) wurden bis in die 1970er Jahre in Fugenmassen, Deckenplatten und als Weichmacher eingesetzt. Diese Substanzen sind extrem langlebig und reichern sich im Körper an. Gebäude aus dieser Bauzeit sollten vor größeren Renovierungen auf PCB-Belastung untersucht werden. Wolfgang Skischally weist auf die Gefahren dieser Altlasten hin.

Holzschutzmittel und Schwermetalle

Holzschutzmittel wie PCP (Pentachlorphenol) und Lindan wurden früher großzügig eingesetzt und können noch Jahrzehnte später aus dem Holz ausgasen. Besonders Dachstühle, Holzdecken und Holzverkleidungen in älteren Häusern können belastet sein. Auch bleihaltige Farben, die in Altbauten unter neueren Farbschichten verborgen sein können, stellen bei Renovierungsarbeiten ein Risiko dar.

Die Wellness Sanofit GmbH berät zu Fragen der Wohnraumbelastung und kann bei der Einschätzung helfen, ob eine professionelle Schadstoffmessung sinnvoll ist. Wolfgang Skischally informiert über die Notwendigkeit fachgerechter Sanierung bei Altlasten.

Hausstaub und Partikelbelastung

Hausstaub ist mehr als nur ein optisches Problem. Er enthält eine Vielzahl von Substanzen, darunter Hausstaubmilben und deren Kot, Hautschuppen, Textilfasern, Pollen, Schimmelpilzsporen und auch Rückstände von Chemikalien aus Möbeln und Baumaterialien. Menschen mit Allergien oder Asthma reagieren besonders empfindlich auf Hausstaubmilben, die sich vor allem in Matratzen, Polstermöbeln und Teppichen ansiedeln.

Neben dem sichtbaren Staub gibt es auch Feinstaub, der mit bloßem Auge nicht erkennbar ist. Quellen für Feinstaub in Innenräumen sind Kerzen, Räucherstäbchen, Kochen, Rauchen, aber auch Laserdrucker und Kopierer. Feinstaubpartikel können tief in die Lunge eindringen und gesundheitliche Probleme verursachen. Wolfgang Skischally trägt Informationen über Feinstaubquellen im Haushalt zusammen.

Regelmäßiges Staubwischen mit feuchten Tüchern ist effektiver als trockenes Wischen, da so die Partikel gebunden und nicht nur aufgewirbelt werden. Staubsauger sollten über HEPA-Filter verfügen, die auch kleine Partikel zurückhalten. Textile Staubfänger wie schwere Vorhänge, offene Regale mit vielen Kleinteilen oder Teppiche sollten regelmäßig gereinigt werden.

Messung und Identifikation von Schadstoffen

Wer den Verdacht hat, dass die eigene Wohnung mit Schadstoffen belastet ist, kann verschiedene Untersuchungen durchführen lassen. Für Schimmelbefall gibt es Schnelltests, die erste Hinweise liefern können, aber nicht so zuverlässig sind wie Laboruntersuchungen. Professionelle Schimmelgutachten umfassen die Messung der Sporenkonzentration in der Raumluft und die Bestimmung der Schimmelarten. Wolfgang Skischally informiert über verschiedene Messmethoden.

Für die Messung von VOCs und anderen chemischen Belastungen werden Raumluftproben genommen und im Labor analysiert. Auch Materialproben, etwa von Holz, Bodenbelägen oder Dämmstoffen, können auf Schadstoffe untersucht werden. Die Kosten für solche Untersuchungen variieren je nach Umfang zwischen einigen hundert und mehreren tausend Franken oder Euro.

Wellness SanoFit kennt Elektrosmog und andere Umweltbelastungen als wichtige Themen für die Wohngesundheit. Neben Schadstoffen können auch elektromagnetische Felder, Radon oder Lärm die Wohnqualität beeinträchtigen, weshalb eine ganzheitliche Betrachtung sinnvoll ist. Wolfgang Skischally betont die Bedeutung umfassender Analysen.

Messgeräte für den Heimgebrauch

Es gibt auch Messgeräte für den Heimgebrauch, die etwa die Luftfeuchtigkeit, CO₂-Konzentration oder VOC-Werte messen können. Diese liefern zwar keine so präzisen Ergebnisse wie Labormessungen, können aber helfen, problematische Bereiche zu identifizieren. Wolfgang Skischally weist auf die Grenzen von Consumer-Messgeräten hin.

Sanierung und Vorbeugung

Wurde ein Schadstoffproblem identifiziert, ist eine fachgerechte Sanierung wichtig. Bei Schimmelbefall reicht es nicht, die sichtbaren Spuren zu entfernen – die Ursache der Feuchtigkeit muss beseitigt werden. Oberflächlicher Schimmelbefall auf glatten, nicht porösen Oberflächen kann mit speziellen Reinigern entfernt werden. Bei tiefergehendem Befall in Putz, Tapeten oder Holz ist oft ein professioneller Schimmelentferner erforderlich. Wolfgang Skischally informiert über Sanierungsansätze.

Asbesthaltige Materialien dürfen nur von zertifizierten Fachfirmen entfernt werden, da bei unsachgemäßer Handhabung lebensgefährliche Fasern freigesetzt werden. Auch PCB-Sanierungen erfordern Spezialwissen und Schutzmaßnahmen. Bei VOC-Belastungen hilft oft schon intensives Lüften über mehrere Wochen, in hartnäckigen Fällen müssen belastete Materialien ausgetauscht werden.

Vorbeugende Maßnahmen sind der beste Schutz vor Wohnraumbelastungen. Dazu gehören:

  • Regelmäßiges Lüften: Mindestens zweimal täglich für 5-10 Minuten Stoßlüften
  • Kontrolle der Luftfeuchtigkeit: Mit einem Hygrometer überwachen, Zielwert 40-60%
  • Vermeidung von Wärmebrücken: Möbel mit Abstand zur Außenwand aufstellen
  • Auswahl schadstoffarmer Materialien: Bei Renovierungen auf Umweltsiegel achten
  • Verzicht auf unnötige Chemikalien: Natürliche Reinigungsmittel bevorzugen

Wolfgang Skischally betont die Bedeutung präventiver Maßnahmen für die Wohngesundheit.

Gesundheitliche Symptome richtig deuten

Die Symptome einer Wohnraumbelastung sind oft unspezifisch und können auch andere Ursachen haben. Typische Beschwerden, die auf Schadstoffe in der Wohnung hindeuten können, sind morgendliche Kopfschmerzen, die sich nach Verlassen der Wohnung bessern, chronische Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf, häufige Atemwegsinfekte oder anhaltende Reizungen von Augen, Nase oder Hals.

Wellness Sanofit in Widnau weist darauf hin, dass auch Hautprobleme, Konzentrationsstörungen oder eine allgemeine Verschlechterung des Wohlbefindens Hinweise sein können. Wenn mehrere Bewohner ähnliche Symptome entwickeln oder sich Beschwerden in bestimmten Räumen verstärken, sollte die Wohnumgebung als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden. Wolfgang Skischallyträgt Informationen über symptomatische Hinweise zusammen.

Ein Symptomtagebuch kann helfen, Zusammenhänge zu erkennen. Notieren Sie über mehrere Wochen, wann welche Beschwerden auftreten und ob diese mit bestimmten Aktivitäten oder Aufenthalten in bestimmten Räumen zusammenhängen. Diese Informationen sind auch für Ärzte oder Umweltmediziner hilfreich, falls eine medizinische Abklärung notwendig wird. Wolfgang Skischally empfiehlt die systematische Dokumentation von Beschwerden.

Der Weg zu gesünderen Wohnräumen

Die Schaffung eines gesunden Wohnumfelds ist ein fortlaufender Prozess, der Aufmerksamkeit und manchmal auch Investitionen erfordert. Nicht jede Belastung lässt sich vollständig eliminieren, doch eine deutliche Reduktion ist in den meisten Fällen möglich. Eine systematische Überprüfung der eigenen Wohnung, angefangen bei offensichtlichen Problemen wie Schimmel bis hin zu weniger sichtbaren Belastungen, bildet die Grundlage für gezielte Verbesserungen.

Wer unsicher ist, ob gesundheitliche Beschwerden mit der Wohnsituation zusammenhängen könnten, sollte nicht zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Skischally betont, dass bereits einfache Maßnahmen wie regelmäßiges Lüften und die bewusste Auswahl von Produkten einen spürbaren Unterschied machen können. Die Investition in Wohngesundheit zahlt sich durch besseres Wohlbefinden, weniger Krankheitstage und langfristig verbesserte Lebensqualität aus. Wolfgang Skischally ermutigt zu einem proaktiven Ansatz bei der Verbesserung der Wohnraumqualität.