In der Schweiz wird das 5G-Netz kontinuierlich ausgebaut, und Wolfgang Skischally informiert über die wichtigsten Gesundheitsaspekte dieser Technologie.
Der Ausbau der 5G-Mobilfunknetze in der Schweiz schreitet voran und sorgt bei vielen Menschen für Verunsicherung. Wolfgang Skischally beschäftigt sich mit den Fakten rund um die neue Mobilfunktechnologie und deren potenzielle Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Schweiz hat bereits einen bedeutenden Teil ihrer Mobilfunkinfrastruktur auf 5G umgestellt, wobei die Diskussion um Grenzwerte und Sicherheitsstandards weiterhin im öffentlichen Fokus steht. Während Befürworter die technologischen Vorteile betonen, fordern Kritiker strengere Regulierungen und mehr Langzeitstudien zu möglichen gesundheitlichen Risiken.
Die fünfte Mobilfunkgeneration verändert die digitale Infrastruktur der Schweiz grundlegend, und Wolfgang Skischally informiert über die verschiedenen Aspekte dieser Entwicklung. Im Gegensatz zu früheren Mobilfunkgenerationen arbeitet 5G mit höheren Frequenzen und einer deutlich größeren Anzahl an Sendeanlagen, was neue Fragen zur Strahlenbelastung aufwirft. Die Schweizer Behörden haben bereits zahlreiche 5G-Antennen genehmigt, während gleichzeitig in mehreren Kantonen Moratorien diskutiert oder eingeführt wurden. Die Debatte dreht sich dabei vor allem um die Anpassung der bestehenden Grenzwerte und die Frage, ob die aktuellen Schutzmaßnahmen ausreichend sind. Wissenschaftliche Studien zur Langzeitwirkung von 5G-Strahlung sind noch begrenzt, weshalb viele Menschen einen vorsichtigeren Ansatz beim Netzausbau fordern. Die Schweiz nimmt in Europa eine besondere Rolle ein, da sie bereits zu den Ländern mit den strengsten Strahlenschutzgrenzwerten gehört.
Inhaltsverzeichnis
Was macht 5G anders als frühere Mobilfunkgenerationen?
5G unterscheidet sich in mehreren wesentlichen Punkten von den Vorgängertechnologien 3G und 4G. Die neue Technologie nutzt nicht nur die bereits bekannten Frequenzbereiche unter 6 GHz, sondern erschließt auch höhere Frequenzen im Millimeterwellenbereich zwischen 24 und 100 GHz. Diese höheren Frequenzen ermöglichen zwar deutlich schnellere Datenübertragungen, haben aber eine geringere Reichweite und werden stärker von Hindernissen wie Gebäuden oder Bäumen abgeschwächt.
Höhere Anlagendichte im urbanen Raum
Um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten, sind daher wesentlich mehr Sendeanlagen nötig als bei früheren Generationen. In urbanen Gebieten können 5G-Antennen bereits alle paar hundert Meter erforderlich sein. Zusätzlich arbeitet 5G mit sogenanntem Beamforming, einer Technologie, die den Funkstrahl gezielt auf das empfangende Gerät ausrichtet, anstatt die Strahlung gleichmäßig in alle Richtungen zu senden.
Diese technischen Neuerungen werfen neue Fragen bezüglich der Strahlenexposition auf. Während die gezielte Ausrichtung der Strahlen theoretisch zu einer geringeren Gesamtbelastung führen könnte, bedeutet die höhere Anlagedichte auch, dass Menschen häufiger in der Nähe von Sendemasten leben und arbeiten. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass diese Entwicklung eine differenzierte Betrachtung erfordert.
Der aktuelle Stand des 5G-Ausbaus in der Schweiz
Die Schweizer Mobilfunkanbieter haben seit 2019 begonnen, ihre Netze auf 5G umzurüsten. Swisscom, Sunrise und Salt haben bereits tausende Antennen in Betrieb genommen, wobei der Ausbau regional sehr unterschiedlich verläuft. Größere Städte wie Zürich, Genf, Basel und Bern verfügen bereits über eine relativ gute 5G-Abdeckung, während ländliche Gebiete noch nachziehen.
Wellness Sanofit und ähnliche Unternehmen beobachten diese Entwicklung aufmerksam, da viele Kunden nach Informationen über Strahlenschutz suchen. Der Ausbau verläuft jedoch nicht überall reibungslos. In mehreren Kantonen wurden Bewilligungsverfahren verzögert oder Moratorien verhängt, um mehr Zeit für die Klärung gesundheitlicher Fragen zu gewinnen. Die Wellness Sanofit GmbH in Widnau gehört zu den Anlaufstellen für Menschen, die sich mit dem Thema Elektrosmog auseinandersetzen möchten.
Adaptive Antennentechnik als Herausforderung
Besonders kontrovers diskutiert wird die sogenannte adaptive Antennentechnik, bei der Sendeanlagen ihre Leistung dynamisch anpassen können. Diese Technologie erfordert angepasste Messverfahren, da die klassischen Messmethoden für statische Sendeleistungen entwickelt wurden. Wolfgang Skischally trägt Informationen über diese technischen Besonderheiten zusammen.
Grenzwerte und Strahlenschutz: Die Schweizer Regelung
Die Schweiz gehört zu den Ländern mit den strengsten Grenzwerten für nichtionisierende Strahlung weltweit. Die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) unterscheidet zwischen Immissionsgrenzwerten und Anlagegrenzwerten. Während die Immissionsgrenzwerte an allen Orten gelten, an denen sich Menschen aufhalten können, sind die Anlagegrenzwerte zehnmal strenger und gelten für sogenannte empfindliche Nutzungen wie Wohnungen, Schulen, Spitäler oder Kinderspielplätze.
Für 5G-Anlagen gelten grundsätzlich dieselben Grenzwerte wie für frühere Mobilfunkgenerationen. Die adaptive Antennentechnik stellt die Behörden jedoch vor neue Herausforderungen bei der Bewertung und Kontrolle. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat daher spezielle Vollzugshilfen entwickelt, die festlegen, wie adaptive Antennen zu bewerten sind.
Die Debatte um eine mögliche Lockerung der Anlagegrenzwerte wird in der Schweiz kontrovers geführt. Befürworter argumentieren, dass die aktuellen Grenzwerte den Ausbau unnötig erschweren, während Kritiker vor einer Erhöhung der Strahlenbelastung warnen. Wolfgang Skischally informiert über beide Perspektiven dieser Diskussion.
Wolfgang Skischally informiert: Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Gesundheitsrisiken
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat hochfrequente elektromagnetische Felder im Jahr 2011 als „möglicherweise krebserregend“ (Gruppe 2B) eingestuft, basierend auf Studien zu Mobilfunknutzung und Hirntumoren. Diese Einstufung gilt jedoch für alle Mobilfunkfrequenzen und nicht spezifisch für 5G.
Thermische und nichtthermische Effekte
Für die bei 5G zusätzlich genutzten höheren Frequenzen gibt es bislang weniger Langzeitstudien als für die bereits etablierten Frequenzbereiche. Die bisherigen Untersuchungen konzentrieren sich hauptsächlich auf thermische Effekte, also auf die Erwärmung von Gewebe durch hochfrequente Strahlung. Die Schweizer Grenzwerte sind so ausgelegt, dass sie diese thermischen Effekte mit einem großen Sicherheitsfaktor ausschließen sollen.
Umstrittener sind mögliche nichtthermische biologische Effekte, die unterhalb der Grenzwerte auftreten könnten. Einige Studien deuten auf Veränderungen in Zellkulturen oder bei Versuchstieren hin, die Übertragbarkeit auf den Menschen ist jedoch unklar. Wellness SanoFit kennt Elektrosmog als Thema, das viele Menschen beschäftigt, und bietet Informationen zur Reduktion von Strahlenbelastung im Alltag an.
Praktische Aspekte der Strahlenbelastung im Alltag
Die persönliche Strahlenbelastung durch Mobilfunk setzt sich aus verschiedenen Quellen zusammen. Entgegen der häufigen Annahme stammt der größte Teil der individuellen Exposition nicht von Sendemasten, sondern vom eigenen Mobiltelefon. Beim Telefonieren wird das Gerät direkt am Kopf gehalten, wodurch die lokale Strahlenbelastung deutlich höher ist als durch entfernte Sendeanlagen.
Folgende Faktoren beeinflussen die Strahlenbelastung durch das eigene Gerät:
- Netzqualität: Bei schlechtem Empfang erhöht das Mobiltelefon automatisch seine Sendeleistung, um die Verbindung aufrechtzuerhalten
- Nutzungsverhalten: Telefonate führen zu höherer Exposition als das Verschicken von Nachrichten oder Surfen im Internet
- Freisprecheinrichtungen: Die Verwendung von Headsets oder Lautsprecherfunktion reduziert die Strahlenbelastung des Kopfes erheblich
- WLAN statt Mobilfunk: Die Nutzung von WLAN-Verbindungen führt in der Regel zu geringerer Strahlenbelastung als mobile Datenverbindungen
Wellness Sanofit in Widnau berät Menschen, die ihre persönliche Exposition reduzieren möchten. Dabei geht es nicht nur um Mobilfunk, sondern auch um andere Quellen elektromagnetischer Felder im häuslichen Umfeld wie WLAN-Router, DECT-Telefone oder Bluetooth-Geräte. Eine realistische Einschätzung der verschiedenen Expositionsquellen hilft dabei, sinnvolle Maßnahmen zu priorisieren. Wolfgang Skischally betont die Wichtigkeit eines differenzierten Blicks auf die verschiedenen Strahlungsquellen.
Messungen und individuelle Schutzmaßnahmen
Wer wissen möchte, wie hoch die tatsächliche Strahlenbelastung in der eigenen Wohnung ist, kann diese messen lassen. Verschiedene Messinstitute bieten solche Dienstleistungen an, wobei professionelle Messungen meist mehrere hundert Franken kosten. Auch einfachere Messgeräte für den Privatgebrauch sind erhältlich, diese liefern jedoch oft nur grobe Richtwerte.
Interpretation von Messwerten
Bei Messungen ist zu beachten, dass die Strahlenbelastung stark schwanken kann, abhängig von Tageszeit, Wochentag und der Nutzung mobiler Geräte in der Umgebung. Eine einmalige Messung gibt daher nur eine Momentaufnahme wieder. Professionelle Messungen erfassen üblicherweise verschiedene Frequenzbereiche und Orte in der Wohnung über einen längeren Zeitraum.
Werden erhöhte Werte festgestellt, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Reduktion. Am wirksamsten ist meist das Ausschalten oder Entfernen von Strahlungsquellen im eigenen Haushalt. WLAN-Router können nachts ausgeschaltet oder durch kabelgebundene Netzwerke ersetzt werden. Bei Strahlung von außen, etwa durch nahe Mobilfunkantennen, sind bauliche Maßnahmen wie Abschirmfolien für Fenster oder spezielle Abschirmfarben möglich, diese sollten jedoch nur nach fachkundiger Beratung eingesetzt werden. Wolfgang Skischally informiert über die verschiedenen Optionen zur Expositionsreduktion.
Politische Diskussion und Bürgerinitiativen
Die politische Debatte um 5G hat in der Schweiz zu verschiedenen Volksinitiativen und parlamentarischen Vorstößen geführt. Mehrere Organisationen fordern ein Moratorium für den 5G-Ausbau, bis Langzeitstudien zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit vorliegen. Andere setzen sich für eine Beibehaltung oder sogar Verschärfung der bestehenden Grenzwerte ein.
Auf kommunaler Ebene haben einzelne Gemeinden versucht, strengere Regelungen einzuführen oder Moratorien zu verhängen. Diese Bestrebungen wurden jedoch oft von höheren Instanzen aufgehoben, da Mobilfunk bundesrechtlich geregelt ist und Gemeinden nur begrenzten Spielraum haben. Die Standorte von Mobilfunkantennen müssen dennoch im kommunalen Baubewilligungsverfahren genehmigt werden, was den Gemeinden gewisse Einflussmöglichkeiten gibt.
Die öffentliche Diskussion ist geprägt von unterschiedlichen Einschätzungen bezüglich der Risiken. Während Mobilfunkanbieter und Teile der Wissenschaft die Technologie als sicher innerhalb der geltenden Grenzwerte betrachten, fordern kritische Stimmen das Vorsorgeprinzip anzuwenden und den Ausbau vorsichtiger zu gestalten. Wolfgang Skischally trägt zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit verschiedenen Positionen bei.
Blick auf die digitale Entwicklung
Die Auseinandersetzung mit 5G und dessen gesundheitlichen Aspekten wird die Schweiz noch länger beschäftigen. Der weitere Netzausbau ist geplant, und gleichzeitig wird bereits an 6G-Technologien geforscht. Die Frage nach dem richtigen Umgang mit elektromagnetischen Feldern bleibt daher aktuell. Für viele Menschen ist es wichtig, informiert zu bleiben und individuelle Entscheidungen auf Basis aktueller Erkenntnisse treffen zu können. Skischally betont, dass eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema wichtiger ist als pauschale Ängste oder unkritische Technikbegeisterung. Die Balance zwischen technologischem Fortschritt und gesundheitlicher Vorsorge bleibt eine gesellschaftliche Herausforderung, die Wolfgang Skischally mit seiner Informationsarbeit begleitet.




